Nach einigen Wochen Sommerpause setzt die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten am 26. August um 18 Uhr ihre Vortragsreihe in der Erfurter Peterskirche fort. Gemeinsam mit dem Verein Freunde der Citadelle Petersberg e.V. hat sie den emeritierten Jenaer Historiker und ausgewiesene Mittelalter-Experte Prof. Dr. Matthias Werner eingeladen. Er spricht über das Thema „Der Petersberg in Erfurt – 750 Jahre Stätte klösterlichen Lebens“.

Der Vortrag geht ein auf die Rolle des Petersbergs als wahrscheinlichem Standort der Erfurter Königspfalz im 8. bis 10. Jahrhundert, behandelt die Gründung des Benediktinerklosters St. Peter und Paul 1060 und schildert seine erste Blütezeit als Zentrum der Schriftkultur, Buchmalerei und Baukunst. Schlaglichter auf die mittelalterlichen Mönchsreformen und die Entwicklung bis ins 19. Jahrhundert zeigen die sich wandelnde Rolle des Klosters innerhalb der Stadtgesellschaft und beleuchten schließlich die Auflösung eines der bedeutendsten Klöster Mitteldeutschlands.

Die Peterskirche liegt im BUGA-Areal des Petersbergs. Für den Zugang wird deshalb ein gültiges BUGA-Ticket benötigt. Kontaktdaten werden erfasst. Die Teilnehmerzahl ist auf 60 Personen begrenzt. Der Zugang erfolgt an der Nordseite, gegenüber der Defensionskaserne.

Die Vortragsreihe ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „Paradiesgärten – Gartenparadiese“, einem Beitrag der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten zur BUGA Erfurt 2021.
www.thueringerschloesser.de/museum-paradiesgaerten/

Prof. em. Dr. Matthias Werner
„Der Petersberg in Erfurt – 750 Jahre Stätte klösterlichen Lebens“
Donnerstag, 26. August 2021, 18 Uhr, Erfurt, Peterskirche

Abbildung: Wandmalerei in der Klosterkirche St. Peter und Paul, Foto: Foto Marburg, Uwe Gaasch