Wer die Ausstellung „Im Garten der Goldenen Früchte“ in der Herzoglichen Orangerie Gotha sehen möchte, hat noch vier Wochen Zeit dazu. Aufgrund erfreulicher Besucherzahlen verlängert die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten die Laufzeit über das kommende Wochenende hinaus bis zum Ende der Bundesgartenschau am 10. Oktober.

Fast 15.000 Gäste haben die Ausstellung bisher besucht. Sie gewährt Einblicke in Geschichte und Praxis der Orangeriekultur. Das Spektrum reicht von der mythologischen Bedeutung von Orangerien über Pflanzenkunde bis hin zu Mitmachstationen und Tipps zum Ausprobieren. Im Mittelpunkt steht die Orangerie Gotha, eine der größten Anlagen ihrer Art in Deutschland. Schauplatz der Ausstellung ist das Orangenhaus, das seit seiner Errichtung 18. Jahrhundert der Winterung von Zitrusbäumchen diente. Kuratiert hat die Ausstellung Jens Scheffler, der orangeriekundige Parkverwalter des Herzoglichen Parks Gotha.

„Im Garten der Goldenen Früchte“ ist einer der Beiträge der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten zur Bundesgartenschau (BUGA) Erfurt 2021. Neben der Peterskirche im zentralen Erfurter BUGA-Areal Petersberg mit der Ausstellung „Paradiesgärten – Gartenparadiese“ ist die Stiftung mit sechs Außenstandorten an dem Großereignis beteiligt. Ausstellungen und Veranstaltungen betonen die Besonderheiten der einzelnen Anlagen. Die Orangerie ist Bestandteil des BUGA-Außenstandorts Gotha.

 

Ausstellung „Im Garten der Goldenen Früchte“

Herzogliche Orangerie Gotha, Orangenhaus

Friedrichstraße 6, 99867 Gotha

Di-So 10-16 Uhr

bis 10. Oktober 2021

 

Abbildung:

„Im Garten der Goldenen Früchte“ in der Herzoglichen Orangerie Gotha, Foto: Klaus Fankhänel